Hypermobile Pferde reiten & trainieren

Hypermobiles Pferd – was nun?

 
Woher kommen all die hypermobilen Pferde? 
 
In der Welt des Pferdesports und der Pferdezucht ist seit Jahren eine Phänomen erkennbar, das sich inzwischen bis in den Bereich der Freizeitpferde fortgesetzt hat: Das Streben nach „höher – schneller – weiter“.  Dies gilt besonders für die ausdrucksvollen Bewegungen der Pferde, die die ästhetische Präsentation vorwiegend im Dressur- und im Gangpferdesport prägen. Dieses Streben nach immer mehr, immer spektakuläreren Bewegungen hat dazu geführt, dass vermehrt Pferde gezüchtet werden, die genau diesen Anspruch erfüllen: Große, spektakuläre Bewegungen, die alle Blicke auf sich ziehen.
 
Doch mit diesen Bestrebungen gehen auch Konsequenzen einher, die nicht unbedingt im Sinne der Pferde, und letztlich auch nicht im Interesse der Reiter sind: Die zunehmende Prävalenz von Hypermobilität – ein Zustand, der durch übermäßige Flexibilität und Beweglichkeit der Gelenke gekennzeichnet ist. Hypermobile Pferde begegnen uns dabei bei Weitem nicht nur im Leistungssport.
 
 
Hypermobile Pferde im Freizeitbereich
 
Zunehmend müssen sich auch Freizeitreiter mit diesem Thema befassen, weil auch immer mehr Freizeitpferde entweder hypermobil sind, oder zumindest eine Gewisse Tendenz in diese Richtung haben. Kein Wunder:
  • Auch die Zucht von Freizeitpferden orientiert sich an Moden und Trends.
  • Züchter unterscheiden oft nicht, ob sie für den Freizeit- oder den Sportbereich züchten. Die Idee ist fast immer, herausragende Pferde zu züchten, die sportlich brillieren (Ausnahmen, besonders bei Spezialrassen, bestätigen die Regel) Und so finden vorwiegend solche Pferde den Weg zum Freizeitreiter, die in Hinblick auf den „großen Sport“ gezüchtet wurden, aber letztlich doch nicht genug Potenzial mitbringen. 
  • Auch Freizeitreiter fragen vermehrt Pferde mit spektakulären Bewegungen nach und entscheiden sich oft für solche Bewegungswunder. Und die Nachfrage beeinflusst dann natürlich, was gezüchtet wird.
  • Selbst auf kleinen, ländlichen Turnieren ist die Tendenz zu erkennen, dass sich spektakulär bewegende Pferde höher bewertet werden, als Pferde mit durchschnittlichem Bewegungsvermögen. Reiter, die – wenn auch nur gelegentlich und in niedrigen Klassen – Turniere reiten möchten, wissen, dass sie dazu das entsprechende Pferd mit möglichst exaltierten Bewegungen brauchen. Und so entscheiden sich auch Freizeitreiter, die vielleicht doch mal über einen Turnierstart nachdenken, eher für Pferde mit dem gewissen „Mehr“ an Bewegung.

Hypermobilität – warum ist das eigentlich ein Problem?
 
Hypermobilität bei Pferden ist das Ergebnis intensiver Zuchtselektion, die darauf abzielt, Tiere mit spektakulärer Gangmechanik und besonderer Feder- und/oder Sprungkraft zu erzeugen.
 
Während solche Merkmale auf den ersten Blick wünschenswert erscheinen, können sie das Risiko für bestimmte Gesundheitsprobleme erhöhen. Dazu zählt vor allem frühzeitiger Verschleiß, Gelenkerkrankungen, Neigung zu Blockaden und Koliken sowie Verhaltensauffälligkeiten. Oft führen die Folgen der Hypermobilität dazu, dass Pferde vorzeitig aus dem Sport ausscheiden oder Freizeitpferde schon früh in den Ruhestand geschickt werden müssen.
 
Die mit der Hypermobilität einhergehende Instabilität ist zwar in der Regel auf eine genetische Prädisposition zurückzuführen, aber wird durch die Art und Weise, wie wir unsere Pferde trainieren und nutzen, stark beeinflusst. Sowohl Trainingsroutinen, die auf eine maximale Leistung abzielen (insbesondere in jungen Jahren) können die negativen Folgen von Hypermobilität verschärfen. Aber auch falsches oder gar kein systematisches Training, bei reiterlicher Nutzung der Pferde können Folgen haben.
 
Es ist ein Balanceakt, die Fähigkeiten dieser Pferde zu fördern und gleichzeitig ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu schützen. Indem wir uns mit den Ursachen und den potenziellen Risiken der Hypermobilität auseinandersetzen, können wir besser verstehen, wie wir unsere Pferde gesund und leistungsfähig halten können. Dies erfordert ein umfassendes Verständnis der genetischen, züchterischen und trainingsbedingten Faktoren, die zu diesem Zustand beitragen können. Nur durch eine informierte und verantwortungsvolle Herangehensweise an Zucht und Training können wir das Risiko von Hypermobilität minimieren und sicherstellen, dass unsere Pferde ein langes, gesundes und erfülltes Leben führen können.

Nur instabil oder schon hypermobil?

Das Schlangenpferd
 
Beim Reiten macht jedes Körperteil des Pferdes – der Hals, die Schultern, die Hinterhand, die Beine – scheinbar sein eigenes Ding. Oft hört man Reiter in solchen Momenten seufzen: „Mein Pferd fühlt sich an wie Gummi“ oder „Es bewegt sich wie ein Aal“. Das Pferd zwischen den Hilfen einzurahmen und einfach geradeaus zu reiten ist eine Herausforderung.
 
Auf gebogenen Linien weichen die Vor- oder noch öfter Hinterhand seitlich aus. Viele Pferde verwerfen sich im Genick oder rollen sich ein. Dies sind nur einige Beispiele für typische Verhaltensweisen instabiler und hypermobiler Pferde. Wer schonmal so ein Pferd geritten ist, weiß genau, wie sich das anfühlt. Aber nicht jedes Pferd, das diese Muster zeigt, ist auch hypermobil im klinischen Sinne. Einige sind auch „nur“ relativ instabil, unausbalanciert oder nicht entsprechend ausgebildet.
 
„Echte“ Hypermobilität resultiert aus einer angeborenen Bindegewebsschwäche und führt zu einer übermäßigen Beweglichkeit der Gelenke, Bänder, Sehnen und Muskeln. Spannend ist zudem der Fakt, dass Hypermobilität nicht in allen Körperregionen auftreten muss. Es kommt durchaus vor, dass einzelne Gelenke oder Körperpartien betroffen sind. Ein spezialisierter Tierarzt oder Chiropraktiker kann bei der genauen Diagnose helfen.
 
 
Vorsicht vor Ausbildung im Schnelldurchgang
 
Diese übertriebene Flexibilität, die bei Menschen oft als „Schlangenmensch-Syndrom“ bekannt ist, birgt bei Pferden eine besondere Gefahr: Die erhöhte Beweglichkeit, oft gepaart mit besonders federnden Gängen und einer leichten Halsung, durch die sich diese Pferde scheinbar wie von selbst an den Zügel stellen (in Wirklichkeit aber oft hinter dem Zügel verkriechen), suggerieren eine besonders gute Rittigkeit von Anfang an.
 
Diese verleiten viele Reiter dazu, die Ausbildung besonders schnell voranzutreiben, da sich das Pferd ja „anbietet“, und die oft spektakulären Gänge früh herauszureiten. Diese sehr frühe Beanspruchung, gepaart mit der Instabilität, bergen aber die Gefahr frühzeitiger orthopädischer Probleme. Die Herausforderung besteht deshalb darin, diese Hypermobilität zu erkennen und entsprechend zu managen, insbesondere da die Diagnose bei Pferden nicht so einfach ist wie bei Menschen. Doch nicht jede Instabilität deutet auf ein tieferliegendes Problem bzw. hin. Besonders junge Pferde, die noch am Anfang ihrer Ausbildung stehen, zeigen oft Unsicherheiten, die durch gezieltes Training und die Förderung von Gleichgewicht, Kraft und Koordination überwunden werden können.

Hypermobile Pferde trainieren

Das Ziel: Die Balance zwischen Mobilität und Stabilität
 
Was bei allen Pferden wichtig ist, gilt bei instabilen und hypermobilen Pferden um so mehr: Von Anfang an die Balance zwischen Mobilität und Stabilität zu finden, um langfristige Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu gewährleisten. Im Humanbereich steht der Ansatz im Vordergrund, die Gelenke dadurch zu stabilisieren, dass die stabilisierende Tiefenmuskulatur gekräftigt wird. Beim Pferd ist der selbe Ansatz zielführend.
 
Für Pferde, die durch Instabilität auffallen oder unter Hypermobilität leiden, ist es essenziell, einen individuellen Trainingsplan zu entwickeln, der auf Stabilisierung und Kräftigung abzielt, insbesondere der erwähnten Tiefenmuskulatur. Es ist entscheidend, das Training an die spezifischen Bedürfnisse und den Ausbildungsstand des jeweiligen Pferdes anzupassen, um Überbeanspruchung und Verletzungen zu vermeiden.
 
 
 
 
 
Die Tiefenmuskulatur aktivieren
 
Das bedeutet ggf. auch, für einen Moment bewusst auf das Reiten zu verzichten und stattdessen auf gewichtslose Arbeit, wie Arbeit an der Hand oder am langen Zügel, zu setzen, um die benötigte Stabilität herzustellen, ohne die Strukturen zu überlasten. Leider ist es beim Pferd durchaus eine Herausforderung, die tieferliegende Muskulatur gezielt anzusprechen.
 
Ein Beispiel: Der lange Rückenmuskel stellt einen reinen Bewegungsmuskel dar, darunter liegen aber mehrere kleine Muskeln zwischen den Wirbelkörpern, die die Wirbelsäule stabilisieren. Zur Stabilisierung des Rückens dient zudem die Bauchmuskulatur. All diese Muskeln reagieren in erster Linie reflektorisch, also durch Reflexe gesteuert und nur schwer anderweitig aktiv ansprechbar.
 
Das Training sollte sich in jedem Fall an der Ausbildungsskala orientieren. Zentral sind die ersten drei Punkte: Takt, Losgelassenheit und Anlehnung. Zudem ist es empfehlenswert, hypermobilen und instabilen Pferden früh ein Verständnis für das reelle Heranschließen der Hinterhand zu vermitteln. Hierzu können erste versammelnde Übungen bei der gewichtslosen Arbeit an der Hand bereits in einem relativ frühen Ausbildungsstadium erarbeitet werden.
 
Wichtig zu wissen ist, dass Pferde mit Instabilitäten oft dazu neigen, diese durch das Festhalten bestimmter anderer Muskelgruppen zu kompensieren, was wiederum zu Verspannungen führen kann. Hier ist es also wichtig, ein Augenmerk auf mögliche kompensatorische Spannungen zu legen und diesen frühzeitig zu begegnen, bevor sie sich langfristig festigen. 
 

Gut geeignet für das Training ist alles, was die Tiefenmuskulatur kräftigt:

Geländereiten

Das Arbeiten auf unebenem Untergrund spricht diejenigen Muskeln an, die zum Stabilisieren nötig sind. Und zwar ohne großes Zutun des Reiters. Sinnvolles Geländetraining, das Klettern über Bodenhindernisse, Bergauf- und Bergabreiten, verschiedene Untergründe etc. sind eine extrem gute Möglichkeit zum Training der stabilisierenden Muskelgruppen. Diese Form des Trainings ist gerade deshalb so wertvoll, weil sie Pferd und Reiter in der Regel Spaß machen und auch dressurmäßig weniger versierte Reiter hier sehr gute Erfolge erzielen können, wenn sie einige Regeln beachte. Tipps und Tricks zur Arbeit im Gelände findet ihr übrigens hier:

Die besten Übungen für ein fittes Pferd – Teil 4: Reiten im Gelände

Dressurreiten

Gutes Dressurtraining ist für hypermobild und instabile Pferde besonders hilfreich. Eine solide Grundausbildung sollte dabei die Basis bilden und im Vordergrund stehen. Nicht jedes Pferd muss höhere Lektionen beherrschen, aber alle Pferde sollten eine korrekte Grundausbildung durchlaufen haben, die es ihnen ermöglicht, den Reiter viele Jahre schadensfrei zu tragen. Dies gilt für hypermobile Pferde in besonderem Maße.

Eine solide Grundausbildung dauert ca. 2 Jahre unter einem erfahrenen Ausbilder. Mit dem „Einreiten in 3 Monaten“ (oder auch in 6 Monaten), ist es nicht getan. Reiter, die selbst nicht in der Lage sind, dies zu leisten, sollten also schon beim Pferdekauf genau auf den Ausbildungsstand des Pferdes achten und / oder beim bereits vorhandenen Pferd die Hilfe eines passendes Trainers in Anspruch nehmen (Ein Trainer ist in der Regel auch viel günstiger, als die späteren Tierarztkosten).

    • Als dressurmäßige Übungen bieten sich z.B. behutsam und korrekt gerittene Übergänge und Tempounterschiede an, ohne aber im Tempo zu übertreiben (ein eigenes Special mit Übungsvorschlägen zum Thema „Übergänge reiten“ haben wir hier für euch, schaut doch mal rein – es lohnt sich).
    • Auch das Reiten von Biegungen unterstützt hypermobile Pferde. Am Anfang sollten große gebogene Linien und häufige Handwechsel im Vordergrund stehen, später natürlich auch engere Wendungen. Immer mit der Idee, das Pferd dadurch eben nicht beweglicher zu machen, sondern gerade das Gegenteil, nämlich stabiler. Auch zum richtigen Reiten von Biegungen haben wir ein Special für euch inklusive Übungen.
    • Eher vorsichtig sein sollte man mit Seitengängen. Hypermobile Pferde bieten diese oft von sich aus an, sind jedoch Meister darin, sich der korrekten (weil anstrengenden) Ausführung durch Ausweichbewegungen zu entziehen. Hier wäre also besonders pingelig auf die richtige Ausführung zu achten und besonders am Anfang eher im langsamen Tempo reiten, um die Gelenke zu schonen.

Stangen- und Cavalettiarbeit

Ob bei der Arbeit vom Boden oder unter dem Sattel: Zum Überwinden von Stangen und Cavaletti muss das Pferd die Tiefenmuskulatur an- und abspannen. Wichtig ist eine ruhige Ausführung in biomechanisch korrekter Haltung. Die Korrektheit unf Qualität der Ausführung sollte immer vor der Quantität, also der Anzahl der Wiederholungen, stehen.

Hangbahntraining und Wellenbahn

Wer die Möglichkeit hat, auf einer Hangbahn zu trainieren, sollte diese nutzen. Der Wechsel aus Schub- und Tragkraft, den das Pferd immer wieder ausführen muss, trägt stark zur Kräftigung der Tiefenmuskulatur bei – ist aber auch sehr anstrengend. Übertreibe es also nicht. Das selbe gilt für die Wellenbahn.

Balance Boards

In der Humanmedizin werden bei Hypermobilität unter anderem Übungen auf instabilen Untergünden durchgeführt, z.B. Wackelbrettern und Balance Boards. Um sich auszubalancieren, werden die tiefen Muskeln reflexartig angespannt. Entsprechende Wackelbretter und Balanceboards zum Aktivieren der Tiefenmuskulatur gibt es auch für Pferde. 

Wie lange und wie oft trainieren?

Mit Bedacht trainieren und Verschleiß vorbeugen

 
Grundsätzlich gilt: Das Training sollte so gestaltet werden, dass das Pferd die Übungen möglichst korrekt ausführt. Denn falsche Bewegungen, besonders in höherem Tempo, führen zu übermäßiger Beanspruchung der Gelenke. Dies bedeutet nicht, dass man immer untertourig reiten muss. Im Gegenteil. Aber bevor man in höheren Tempi arbeitet sollte sichergestellt werden, dass das „Vorwärts“ nicht zu Lasten der richtigen Ausführung der Lektion geht.
 
 

Qualität vor Quantität

 
Zudem sollten alle Übungen nur so lange abgefragt werden, wie das Pferd in der Lage ist, sie auch korrekt auszuführen. Lassen Kraft und Koordination nach, ist es Zeit für eine Pause oder dafür, für heute die Arbeit zu beenden. Ganz konkret: Klappte eine Übung mehrmals gut, und plötzlich nicht mehr, ist das Pferd in der Regel kraftmäßig oder auch mental erschöpft und ein Weitertrainieren hat keinen Sinn mehr.
 
 

Training mit System

 
Ein Trainingseffekt stellt sich ein, wenn das Pferd etwa jeden 2. oder 3. Tag entsprechend trainiert wird, und zwar über mehrere Wochen oder Monate. An den Tagen dazwischen sollten aktive Pausentage eingelegt werden, also z.B. lockeres Longieren, Spazieren gehen oder das Ausreiten als Handpferd. Denn die Tiefenmuskulatur benötigt (wie alle Muskeln) nach dem Training rund 48 Stunden, um sich zu regenerieren. Wird vorher weiter trainiert, ist der Effekt nachteilig. Ein systematischer Trainingsplan kann hier helfen.

Was kann man sonst noch tun?

Den Alltag des Pferdes anpassen

 
Auf ganz natürliche Weiche, quasi von selbst, trainieren Pferde, wenn sie die Möglichkeit haben, viel Zeit auf Weiden zu verbringen, die die entsprechenden Reize setzen. Eine Hangweide, andere Pferde, die zum Bewegen und Spielen anregen, unterschiedliche Untergründe – all das wirkt sich positiv aus.
 
Eine sportliche Figur ist zudem anzustreben. Das Gewicht, das bei jeder Bewegung auf den Gelenken lastet, ist ein wichtiger Faktor. Trägt ein ohnehin schon instabiles Pferd mehrere Dutzend überflüssige Kilo mit sich herum, und das 24 Stunden am Tag, ist es nicht schwer, sich vorzustellen, wie hoch die Belastung der Strukturen dadurch ist. Jedes Kilo weniger bedeutet eine Entlastung der Gelenke.
 
 

Ein Kompetenzteam für das eigene Pferd

 
Schließlich sollten Besitzer solcher Pferde sich bemühen, professionelle Unterstützung zu bekommen. Ein interdisziplinäres Team aus Trainer, erfahrenem Pferdephysiotherapeuten, Chiropraktiker oder Osteopathen und einem fachkundigen Tierarzt helfen enorm.
 
Ergänzt werden sollte dieses „Kernteam“ durch einen hervorragenden Schmied und einen kompetenten Sattler. Schön ist es, wenn sich die betreffenden Personen im Bedarfsfall miteinander austauschen und wenn sie das Pferd langfristig betreuen, um Veränderungen wahrnehmen und ansprechen zu können.
 
Die Experten können spezifische Empfehlungen geben, die das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit des Pferdes langfristig sichern. Obwohl ein hypermobiles Pferd also sozusagen ein „Dauerprojekt“ ist, ist es kein Grund zur Panik. Mit dem richtigen Management können diese Pferde ein erfülltes und langes Leben führen, ihren Besitzern viel Freude machen und vollumfänglich leistungsfähig sein.
 

Lust auf mehr?

Lies gleich weiter und entdecke viele Trainingstipps und Übungsvorschläge für dich und dein Pferd!

Die besten Übungen für ein fittes Pferd – Teil 1: Reiten auf gebogenen Linien

Die besten Übungen für ein fittes Pferd – Teil 2: Übergänge

Die besten Übungen für ein fittes Pferd – Teil 3: Langzügelarbeit und Arbeit an der Hand

Die besten Übungen für ein fittes Pferd – Teil 4: Reiten im Gelände

 


Die Autorinnen:

Laura Arnhold, FN Trainerin B (IGV) und OsteoConcept Coach und Anne-Lena Jost, FN Trainerin C (IGV). Beide Trainerinnen bilden seit vielen Jahren Pferde und Reiter vom Anfang bis in in die Sportklassen hinein aus und reiten erfolgreich im Islandpferde- bzw. Gangpferdesport.

 

 

 


 

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